Eine neue Treppe steht selten zufällig an. Meist wird der Dachboden ausgebaut, ein Anbau kommt dazu, oder die alte Treppe knarrt, ist ausgetreten und passt nicht mehr zum Rest des Hauses. In allen drei Fällen gilt dasselbe: Eine Treppe von der Stange gibt es nicht, weil kein Geschoss dem anderen gleicht.
Wir messen bei Ihnen vor Ort auf, planen die Treppe für Ihr Haus, fertigen sie in unserer Werkstatt in Dorndorf und bauen sie ein. Vom Aufmaß bis zur Montage bleibt alles in einer Hand.
Treppen aus unserer Werkstatt



Das übernehmen wir
- Aufmaß vor Ort, auch bei schiefen Wänden und ungleichen Geschosshöhen
- Planung von geraden, gewendelten und spindelförmigen Treppen
- Fertigung in der eigenen Werkstatt
- Geländer, Handläufe und Setzstufen im gleichen Holz
- Sanierung vorhandener Treppen: abschleifen, neu belegen, einzelne Stufen tauschen
- Montage und Übergabe
So läuft ein Treppenprojekt ab
- Wir sehen uns die Situation vor Ort an und nehmen Maß. Dabei klären wir Geschosshöhe, Deckenöffnung, Laufrichtung und wie viel Grundfläche die Treppe bekommen darf.
- Sie erhalten einen Vorschlag zu Bauform, Holzart und Geländer, dazu ein Angebot mit festem Preis.
- Nach Ihrer Freigabe fertigen wir die Treppe bei uns in der Werkstatt.
- Wir bauen sie ein, richten Geländer und Handlauf aus und übergeben sie fertig.
Den Raum unter der Treppe lassen viele ungenutzt. Wenn Sie ihn erschließen wollen, planen wir gleich einen Einbauschrank nach Maß mit ein – das ist einfacher, solange die Treppe ohnehin gebaut wird.
Was kostet eine Treppe nach Maß?
Der Preis hängt vor allem an der Bauform, der Holzart und daran, ob Geländer und Handlauf dazukommen. Eine gerade Treppe ist günstiger als eine gewendelte, weil weniger Zuschnitt und Verleimung nötig sind. Bei einer Sanierung entscheidet der Zustand der vorhandenen Konstruktion.
Einen pauschalen Stück- oder Quadratmeterpreis gibt es im Treppenbau nicht, weil jede Treppe für ein bestimmtes Geschoss gefertigt wird. Diese Punkte bewegen den Preis am stärksten:
- Die Bauform: gerade Läufe sind günstiger als gewendelte, weil weniger Zuschnitt und Verleimung anfällt.
- Die Holzart: harte Hölzer kosten im Einkauf mehr, halten dafür stärkerer Beanspruchung stand.
- Geländer und Handlauf: Stabgeländer, Glasfüllungen und Sonderformen unterscheiden sich deutlich im Aufwand.
- Die Situation vor Ort: schiefe Wände, ungleiche Steigungen oder eine zu knappe Deckenöffnung erhöhen den Arbeitsaufwand.
- Neubau oder Sanierung: bleibt die tragende Konstruktion erhalten, wird es in aller Regel deutlich günstiger.
Am schnellsten geht es, wenn Sie uns mit der Anfrage die Geschosshöhe, die Maße der Deckenöffnung und ein Foto der jetzigen Situation schicken. Damit können wir das Vorhaben schon vor dem Aufmaß einordnen.
Ein verbindlicher Preis entsteht erst nach dem Aufmaß vor Ort.
Häufige Fragen
Kann eine alte Treppe saniert werden, statt sie zu ersetzen?
Oft ja. Wenn die tragende Konstruktion in Ordnung ist, lassen sich Stufen abschleifen und neu versiegeln oder mit neuen Belägen versehen. Das ist deutlich günstiger als ein Neubau und in wenigen Tagen erledigt. Ob es sich lohnt, sehen wir beim Aufmaß.
Wie lange dauert es vom Auftrag bis zum Einbau?
Zwischen Freigabe und Montage liegen Planung, Materialbeschaffung und Fertigung. Wie lange das dauert, hängt von der Bauform, dem gewählten Holz und unserer Auslastung ab; einen Termin nennen wir Ihnen verbindlich mit dem Angebot. Bei einer Sanierung geht es meist schneller, weil die Konstruktion stehen bleibt.
Welche Holzarten sind möglich?
Welches Holz das richtige ist, hängt von Beanspruchung, Optik und Budget ab. Für stark begangene Treppen empfehlen sich harte Hölzer, weil sie weniger schnell austreten; in wenig genutzten Bereichen tun es auch weichere und günstigere Arten. Welche Hölzer für Ihr Vorhaben infrage kommen, besprechen wir beim Aufmaß.
Welche Vorschriften gelten für Treppen in Wohnhäusern?
Maßgeblich ist die DIN 18065. Sie regelt unter anderem nutzbare Laufbreite, Steigungsverhältnis und Geländerhöhe. Wir planen danach, damit die Treppe später nicht beanstandet wird.
Was ist der Unterschied zwischen einer gewendelten Treppe und einer Wendeltreppe?
Eine gewendelte Treppe läuft überwiegend gerade und ändert nur an einer Stelle die Richtung, meist über keilförmige Stufen. Eine Wendeltreppe dreht sich durchgehend um eine Mittelachse und braucht deutlich weniger Grundfläche, ist dafür aber unbequemer zu begehen und schlechter für Möbeltransporte geeignet.
Warum knarrt eine Treppe?
Knarren entsteht, wenn sich Bauteile gegeneinander bewegen: Stufen, die sich im Wangenschlitz gelockert haben, ausgetrocknete Verleimungen oder Keile, die nachgegeben haben. Holz arbeitet zudem mit der Raumfeuchte, im Winter knarrt eine Treppe deshalb oft stärker als im Sommer. In vielen Fällen lässt sich das beheben, ohne die Treppe zu ersetzen – durch Nachkeilen, neues Verleimen oder Verschrauben von unten.
Wann braucht eine Treppe ein Podest?
Ein Podest unterbricht den Lauf und wird nötig, wenn die Treppe die Richtung wechselt oder ein Lauf sehr lang wird. Die DIN 18065 begrenzt die Zahl der Steigungen je Lauf; darüber hinaus ist ein Zwischenpodest einzuplanen. Ein Podest kostet Grundfläche, macht die Treppe aber sicherer und erleichtert später den Möbeltransport.
Wann muss eine Treppe ein Geländer haben?
Sobald eine Absturzhöhe entsteht, ist eine Umwehrung vorgeschrieben – bei Treppen in Wohnhäusern ist das praktisch immer der Fall. Geregelt sind neben der Geländerhöhe auch die Abstände der Füllstäbe, damit Kinder nicht hindurchrutschen können. Wir planen Geländer und Handlauf gleich mit, damit beides zur Treppe passt und die Vorgaben eingehalten sind.
Was kostet es, eine Treppe abschleifen und lackieren zu lassen?
Das hängt an Stufenzahl, Holzart und Zustand der Oberfläche. Aufwendiger wird es, wenn alte Lackschichten schwer herunterzubekommen sind oder einzelne Stufen ausgetauscht werden müssen. Für eine erste Einschätzung genügen uns meist ein Foto der Treppe und die Zahl der Stufen.
Treppenbau im Wartburgkreis
Unsere Werkstatt steht in der Bahnhofstraße 42 in Krayenberggemeinde OT Dorndorf. Wir bauen Treppen im gesamten Wartburgkreis, unter anderem in Bad Salzungen, Vacha, Dermbach und Eisenach. Zum Aufmaß kommen wir zu Ihnen, gefertigt wird anschließend bei uns im Haus. Wird im selben Zug der Boden erneuert, verlegen wir auch Fußböden.