Ein Auto, das dauerhaft draußen steht, altert schneller: Frost, Laub, Harz und UV-Licht setzen Lack und Dichtungen zu. Eine Garage ist teuer und nimmt viel Platz weg. Ein Carport ist der Mittelweg – offen, schnell errichtet und deutlich günstiger.
Wir planen und bauen Carports aus Holz, abgestimmt auf Ihr Grundstück, die Einfahrt und die Optik des Hauses.

Das übernehmen wir
- Planung nach Grundstückszuschnitt, Fahrzeuggröße und Dachform
- Konstruktion aus Holz, auf Wunsch mit Geräteraum oder Abstellfläche
- Fertigung der Bauteile in der eigenen Werkstatt
- Gründung, Aufbau und Eindeckung vor Ort
- Holzschutz und Oberflächenbehandlung
- Unterlagen für den Bauantrag, sofern einer nötig ist
So läuft ein Carport-Projekt ab
- Wir sehen uns das Grundstück an: Wo soll der Carport stehen, wie ist der Untergrund, welche Abstände zur Grenze sind einzuhalten?
- Sie bekommen einen Entwurf mit Maßen, Dachform und Materialangabe sowie ein Angebot.
- Wir klären, ob eine Genehmigung erforderlich ist, und stellen die nötigen Unterlagen zusammen.
- Nach der Freigabe fertigen wir vor und bauen vor Ort auf.
Braucht ein Carport eine Baugenehmigung?
Das hängt von Größe, Höhe und Lage auf dem Grundstück ab und richtet sich in Thüringen nach der Thüringer Bauordnung. Kleinere Carports sind häufig verfahrensfrei, entbinden aber nicht von den Abstandsregeln zur Nachbargrenze und von den Vorgaben eines Bebauungsplans.
Verbindlich Auskunft gibt das Bauamt. Wir sagen Ihnen frühzeitig, worauf es bei Ihrem Vorhaben ankommt, und liefern die Unterlagen zu.
Was kostet ein Carport aus Holz?
Der Preis hängt an der Größe, der Dachform, der Eindeckung und daran, ob ein Geräteraum dazukommt. Auch der Untergrund spielt hinein, weil die Gründung je nach Boden unterschiedlich aufwendig ausfällt.
Einen Katalogpreis gibt es nicht, weil ein Carport auf das Grundstück zugeschnitten wird und schon der Untergrund den Aufwand deutlich verändert. Diese Punkte bestimmen den Preis:
- Die Größe: Einzel-, Doppel- oder Reihencarport, dazu die gewünschte Durchfahrtshöhe.
- Die Dachform und die Eindeckung.
- Der Untergrund: gewachsener Boden, Auffüllung oder Hanglage ändern den Aufwand für die Gründung erheblich.
- Ergänzungen wie Geräteraum, Seitenverkleidung oder eine Rinne mit Anschluss an die Entwässerung.
- Die Oberflächenbehandlung des Holzes.
Für eine erste Einordnung reichen uns die gewünschten Maße und ein Foto der Stelle, an der der Carport stehen soll.
Häufige Fragen
Welches Holz wird verbaut?
Verbaut wird Konstruktionsholz, das für den Außenbereich geeignet ist. Welche Holzart sinnvoll ist, hängt von der gewünschten Optik, dem Pflegeaufwand und dem Budget ab. Tragende Teile werden so ausgeführt, dass sie vor Feuchtigkeit geschützt sind und nicht direkt im Erdreich stehen.
Wie lange dauert der Aufbau?
Weil wir die Bauteile in der Werkstatt vorfertigen, steht der Carport vor Ort meist zügig. Wie viele Tage es genau werden, hängt von Größe, Dachform und Untergrund ab. Dazu kommt die Zeit für die Gründung, die vorher aushärten muss.
Kann der Carport an das Haus angebaut werden?
Ja, ein Anlehncarport nutzt die Hauswand als Auflager und spart eine Stützenreihe. Wichtig sind dabei der Anschluss an die Fassade und die Entwässerung, damit keine Feuchtigkeit ins Mauerwerk zieht.
Ist ein Carport wirklich günstiger als eine Garage?
In aller Regel ja, weil Wände, Fundamentplatte und Tor entfallen. Dafür ist ein Carport offen: Er schützt vor Regen, Schnee und Sonne, nicht aber vor Zugriff. Wer abschließbaren Stauraum braucht, kombiniert den Carport mit einem Geräteraum. Soll es doch eine geschlossene Garage werden, liefern und montieren wir das passende Garagentor.
Wann zählt ein Carport als Garage?
Sobald ein Carport auf zu vielen Seiten geschlossen ist, kann er baurechtlich wie eine Garage behandelt werden – mit anderen Anforderungen an Brandschutz und Abstände. Wie weit man ihn verkleiden darf, ohne diese Schwelle zu überschreiten, klären wir vor der Planung, damit aus einer Seitenwand kein Genehmigungsfall wird.
Welcher Belag gehört unter einen Carport?
Wichtig ist, dass Wasser abläuft und die Stützen nicht dauerhaft im Nassen stehen. Verbreitet sind Pflaster mit Gefälle, Schotterrasen oder wassergebundene Decken. Eine vollflächig versiegelte Fläche ist oft weder nötig noch erwünscht, weil viele Gemeinden Niederschlagswasser getrennt abrechnen.
Welche Dachneigung braucht ein Carport?
Die Neigung richtet sich nach der Eindeckung: Abdichtungsbahnen kommen mit sehr flachen Dächern aus, Ziegel brauchen deutlich mehr Gefälle. Ganz ohne Neigung sollte kein Dach ausgeführt werden, sonst bleiben Pfützen stehen und die Abdichtung altert schneller.
Wann muss ein Carport gestrichen werden?
Das hängt vom Anstrichsystem und von der Wetterseite ab. Sichtbar wird es, wenn die Oberfläche stumpf wird, Wasser nicht mehr abperlt oder das Holz vergraut. Lasuren lassen sich meist ohne Abschleifen überarbeiten, was die Pflege über die Jahre deutlich einfacher macht.
Carport-Bau im Wartburgkreis
Wir bauen Carports im gesamten Wartburgkreis, unter anderem in Bad Salzungen, Vacha, Dermbach und Eisenach. Vorgefertigt wird in unserer Werkstatt in Krayenberggemeinde OT Dorndorf.